2 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Weniger Trauben aus Südafrika

Obwohl höhere Erntemengen als in der vergangenen Saison erwartet werden, kommen weniger Trauben aus Südafrika auf dem europäischen Markt an. Grund sind logistische Schwierigkeiten im Hafen von Kapstadt. 

Mensch hält Traubenstrunk in der Hand
© ipopba/AdobeStock

Die Auswirkungen der Schiffsverspätungen aus Südafrika sind weiterhin spürbar. Starke Winde behindern die Anlandung und die Abfahrten am Hafen von Kapstadt. Alternative Routen reichen zur Kompensation nicht aus. Die Zufuhren aus Südafrika waren bisher deutlich geringer. Die Ware steht im Ursprungsland durchaus zur Verfügung, aber die Logistik in den südafrikanischen Häfen ist nach wie vor die größte Herausforderung. Bis zur 52. Kalenderwoche des vergangenen Jahres wurden 15 % weniger Trauben nach Europa verladen als im Vorjahr, obwohl die Erntemengen höher ausfallen sollen. In der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres werden einige Schiffe aus Südafrika in Europa erwartet, sodass sich die Angebotssituation zumindest kurzzeitig entspannen könnte.

Trauben sind aber nicht richtig knapp, denn auch aus den südamerikanischen Anbaugebieten, vor allem aus Peru und Brasilien, stehen Mengen auf den europäischen Märkten zur Verfügung. In der 2. Kalenderwoche, in der in den meisten Bundesländern die Schule wieder beginnt, stehen bei den deutschen Supermarktketten und Discountern Trauben verstärkt im Angebot. In 31 Aktionen wird mit konventionell erzeugten Trauben geworben; dabei wird im Schwerpunkt auf Ware aus Südamerika zurückgegriffen. Die Aktionspreise liegen für vorverpackte Trauben zwischen 2,98 Euro/kg und 3,98 Euro/kg. Das Absatztempo ist stetig, auch wenn Trauben aufgrund der aktuellen Wetterlage etwas in den Hintergrund rücken. AMI

  • Trauben