von Fred Meintjes 2 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Bessere Leistung des Kapstadter Hafens trotz anhaltender Winde

Südafrikas wichtigster Exportumschlagplatz für Obst verzeichnet während der Hochsaison für Trauben und Steinobst einen Leistungsanstieg. Aber Windverzögerungen sind weiterhin ein Problem.

Containerschiff verlässt Kapstadter Hafen
© AdobeStock

Insgesamt hat Kapstadt eines der schlimmsten Jahre in Bezug auf windbedingte Verzögerungen erlebt – der berüchtigte Südostwind, auch „Cape Doctor” genannt, hat nicht nur den Containerterminal getroffen, sondern auch Touristen an den berühmten Stränden des Kaps beeinträchtigt.

Nun scheint sich die Leistung des Hafens verbessert zu haben, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Schiffe Anfang Dezember ohne viele Container auslaufen mussten.

Die Saison für Trauben und Steinobst ist nun in vollem Gange, und die Erzeuger berichten von ausgezeichneten Wachstumsbedingungen. Die ersten Birnen der Saison treffen nun ebenfalls im Hafen ein, und die ersten Äpfel werden bald folgen.

Eine gute Leistung des Hafens von Kapstadt ist für einen erfolgreichen Exportbetrieb von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund haben Beobachter die kürzlich angekündigte Verlängerung des erfolgreichen Public Sector Partnership (PSP)-Projekts begrüßt, das während der Export-Saison für Laubobst 2024/25 umgesetzt wurde.

Die Ankündigung der Akteure der exportorientierten Obstwertschöpfungskette zusammen mit der Regierung der Provinz Westkap und Transnet Port Terminals (TPT) besagt, dass die erneute Kampagne zur Unterstützung der Betriebsbereitschaft am Containerterminal Kapstadt (CTCT) den Einsatz zusätzlicher Ausrüstung umfasst.

„Ein wichtiges Ziel der Wiederaufnahme dieses Projekts ist es, sicherzustellen, dass sowohl das Terminal als auch die Obstindustrie weiterhin vollständig auf unvorhergesehene Betriebsstörungen, wie z. B. mehrere windbedingte Ausfalltage, vorbereitet sind“, sagte Piet de Jager, CEO des Fresh Produce Exporters' Forum (FPEF). „Diese Vorbereitung ist unerlässlich, um die Qualität der Früchte zu erhalten, Verluste zu vermeiden und sicherzustellen, dass Südafrika seinen Ruf als zuverlässiger globaler Lieferant von gleichbleibend hochwertigen Früchten weiterhin aufrechterhalten kann.“

Mecia Petersen, CEO der südafrikanischen Traubenindustrie, sagte, der Agrarsektor sei weiterhin fest entschlossen, gemeinsam mit der Regierung und anderen Akteuren des öffentlichen Sektors an der Stärkung der kritischen Exportinfrastruktur zu arbeiten. „Diese Partnerschaft spiegelt den proaktiven Ansatz der Branche wider, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas zu sichern. Durch gemeinsame Investitionen in praktische Lösungen wie zusätzliche Kühlkapazitäten schützen wir die Exportmärkte, sichern Arbeitsplätze und tragen zum langfristigen Wirtschaftswachstum bei.“

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