Diese Kombination aus Hitze, viel Sonne und Trockenheit machte sich in den Gewächshäusern, Obstgärten und auf den Feldern deutlich bemerkbar und hatte erhebliche Auswirkungen auf Produktion, Mengen und Preisbildung. Für BelOrta führte dies zu einem Produktumsatz von 631 Mio Euro und einem Liefervolumen, das 4 % über dem Vorjahresniveau liegt. Unterm Strich blieb der Umsatz jedoch 5 % unter dem Rekordumsatz des Jahres 2024.
Die geringeren Preise für viele Produkte in Verbindung mit schwierigeren Anbaubedingungen aufgrund des Wegfalls bestimmter Pflanzenschutzmittel hätten sich negativ auf das Einkommen der betroffenen Erzeuger ausgewirkt, so das Unternehmen. Andererseits verzeichneten bestimmte Kulturen preislich gesehen eine eher normale Saison, sodass die Genossenschaft mit ihren 1.000 angeschlossenen Erzeugern differenziert auf das abgelaufene Jahr zurückblickt.
„Das vergangene Jahr hat erneut gezeigt, wie entscheidend das Klima für unsere Erzeuger und unseren Sektor ist“, sagt Philippe Appeltans, CEO von BelOrta. „Die Kombination aus Trockenheit und Hitze sorgte für starke Erträge, setzte aber gleichzeitig den Markt unter Druck.“