Donnerstag, 20. Juni 2019
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30.04.2019

TÜV Süd testet Exotisches versus heimisches Superfood

Die Zahlen des statistischen Bundesamtes belegen die steigende Nachfrage nach exotischen Lebensmitteln und Superfood: 2016 wurden 155 % mehr Chiasamen verkauft als 2015, bei Amaranth waren es 91 % und bei Quinoa 51 % mehr. Der Avocado-Markt boomt ebenso: Nach Deutschland wurden 2008 insgesamt 19.300 t Avocado importiert. Acht Jahre später hat sich die Anzahl mit 58.500 t mehr als verdreifacht, resümiert der TÜV Süd.

Walnüsse, Grünkohl, Brokkoli, Rote Bete, Spargel, Leinsamen, Hirse und viele Kräuter: Das Angebot an regionalem „Superfood“ sei enorm, so der TÜV. Viele regionale Produkte können dabei mit den Exoten locker mithalten. Sie sind ebenso wertvoll in ihren Inhaltsstoffen und wegen ihrer kürzeren Lieferwege auch noch frischer und zudem ökologisch günstiger. Hinzu kommt: Für hiesige Landwirte sei der Kauf des regionalen Superfoods erfreulicher – und für die private Haushaltskasse auch.
Der Nährstoffvergleich mancher Superfood-Produkte mit den traditionellen Alternativen zeige, dass bei den Hauptnährstoffen (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffen) große Ähnlichkeiten bestehen. Auch in den sogenannten „sekundären Pflanzenstoffen“ schneiden sie nicht schlechter ab. Diese nutzen Pflanzen z.B. zum Schutz vor Fraßfeinden (Bitterstoffe, Gerbstoffe), als Farbstoff oder zur Wachstumsregulation. In Tier- und Zellkulturstudien haben diese oft positive Gesundheitseffekte (z.B. antioxidativ, entzündungshemmend, antibiotisch).
Bei manchen Superfood-Produkten seien bezüglich der Vitamine, Mineralien und pflanzlicher Inhaltsstoffe durchaus Vorteile zu finden, wie z.B. bei Calcium und Vitamin E. Auch könne Superfood die Ballaststoff-Versorgung verbessern oder einfach mehr Abwechslung ins Essen bringen.



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Fruchthandel Magazin

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