Foto: Coöperatie Hoogstraten

Foto: Coöperatie Hoogstraten

Coöperatie Hoogstraten schloss das Jahr 2021 mit einem Umsatz von knapp über 302 Mio Euro ab, was einem Anstieg von 4 % gegenüber 2020 entspricht. „Es gibt aber keine Gründe für eine ausgelassene Stimmung', heißt es seitens des Unternehmens.

„Der Umsatz ist ohnehin ein schlechter Indikator für die Rentabilität, vor allem jetzt, da unsere Erzeuger seit geraumer Zeit einen Kostenanstieg auf der gesamten Produktionsseite verzeichnen“, sagt Geschäftsführer Hans Vanderhallen, der die Bedeutung der Genossenschaft und der Zusammenarbeit in diesen Zeiten für besonders wichtig hält. Nach Ansicht von Vanderhallen erzählen die nackten Zahlen nur einen kleinen Teil der Geschichte. Er verweist auf den Kostenanstieg, der an allen Fronten eingetreten ist. „Die Energiepreise haben sich vervielfacht, Düngemittel und Verpackungen sind um bis zu 70 % teurer geworden, und auch die Personalkosten steigen stark an.“ Die höheren Kosten hätten dazu geführt, dass einige Produktionssysteme unter Druck geraten sind. „In den vergangenen Jahren haben sich der ganzjährige Anbau und die lokale Produktion mit Beleuchtung durchgesetzt. Aufgrund der derzeit hohen Energiepreise steht die Rentabilität stark unter Druck. Für die Erzeuger ist es nicht einfach, die gestiegenen Kosten weiterzugeben, und sie passen daher ihren Anbau oder ihre Anbautechniken an', so Vanderhallen.

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