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In KW 37 wurde der Verbrauch noch durch Werbeaktionen angeregt, aktuell ist der Markt laut AMI durch eine knappe Warenverfügbarkeit und eine festere Preistendenz geprägt.

Etwas später als bei Blumenkohl ist die Angebotsverfügbarkeit aus dem deutschen Anbau auch bei Brokkoli erheblich zurückgegangen. Das wird in KW 37 auch für den Handel und die Verbraucher deutlich ersichtlich. Denn in der vergangenen Woche hat sich die anbahnende Verknappung in der Verkaufspolitik des Einzelhandels noch kaum gezeigt. Vielmehr wurde dort noch eine ganze Reihe von Werbeprogrammen durchgeführt und auch der durchschnittliche Verbraucherpreis hat sich noch leicht auf 2,36 Euro pro Kilo reduziert.
In KW 38 herrscht am Markt Knappheit. Eingegangene Lieferverpflichtungen an den Einzelhandel können nur schwer bedient werden. Die Preise in den kurzfristigen Abschlüssen sind zwischenzeitlich deutlich gestiegen und auch die Verbraucher müssen tiefer in die Tasche greifen. Auch die KW 39 wird durch ein begrenztes Angebot geprägt sein, denn mit einer Zunahme der Erntemengen ist anbieterweise erst ab der zweiten Wochenhälfte zu rechnen. Die Preise bleiben daher vorerst auf festem Kurs.