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Die Verwendung von Plastikverpackungen und Einwegkunststoffprodukten soll in der Schweiz laut foodaktuell.ch mit Bezug auf den Nationalrat so schnell wie möglich reduziert werden. Im Zuge dessen müssen auch die Bereiche Forschung und Innovation gefördert werden. Der Bundesrat soll verpflichtet werden, gemeinsam mit den betroffenen Branchen Maßnahmen zu ergreifen.

Ziel ist es, die Umweltverschmutzung deutlich zu reduzieren. Der Bundesrat lehnte eine vom Nationalrat eingereichte Motion ab, da er der Ansicht ist, dass das Problem der Umweltbelastung durch Kunststoffe umfassend anzugehen ist. Zudem wolle er in erster Linie auf freiwillige Maßnahmen setzen, wird Umweltministerin Doris Leuthard, zitiert. Der Ständerat muss jetzt über die Motion entscheiden.
Der Einzelhandel ist an der Debatte beteiligt und hatte sich mit der Empfehlung an die Nationalräte gewandt, die Motion abzulehnen. Der Detailhandel sei nicht das Hauptproblem in Sachen Umweltbelastung durch Plastik, die Hauptverursacher von Plastik in der Umwelt würden nicht berücksichtigt: Reifenabrieb, synthetische Textilien und Zigarettenstummel zögen weitaus grössere Emissionen nach sich. Die entsprechenden Branchen seien deshalb miteinzubeziehen, heißt es mit Bezug auf '20 Minuten'.