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Der Wissenschaftsfonds Obst, Gemüse und Kartoffeln unterstützt aktuell ein Forschungsvorhaben der Hochschule Osnabrück zur Risikoeinstufung mikrobieller Kontaminationswege in der Obst- und Gemüseproduktion.

Die neu geförderte Forschungsarbeit baut QS zufolge auf einer ebenfalls vom QS-Wissenschaftsfonds unterstützten Metastudie auf, bei der überprüft wurde, welche Kontaminationsquellen für humanpathogene Bakterien und Viren in frischem Obst und Gemüse in Frage kommen und welche Präventions- und Dekontaminationsmaßnahmen sich daraus ableiten lassen. In dem aktuellen Projekt soll nun eine Produktions- und Kulturspezifische Risikoeinstufung der möglichen Kontaminationsquellen erstellt werden. Anhand einer Matrix wird die bereits umfangreiche wissenschaftliche Literatur aufbereitet, bevor an der Modellkultur Salat erste Vorversuche zum Verhalten von pathogenen Keimen unternommen werden. „Innerhalb des Projektes können wir eine Datengrundlage erarbeiten zur quantitativen Risikobewertung von Produktionspraktiken und somit zur Verbesserung der Prozesshygiene im Obst- und Gemüseanbau. Diese kommt der gesamten Branche zugute“, so Prof. Dr. Andreas Ulbrich von der Hochschule Osnabrück.