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Auch wenn die Bedingungen für Heidelbeeren grundsätzlich gut waren, habe der kältere Winter dafür gesorgt, dass die Saison rund zwei Wochen später begonnen hat, erklärte Roberto Vargas, Präsident ProArandanos, gegenüber freshfruitportal.

Peru habe derzeit noch nicht einmal 5 % der Gesamtmenge geerntet, die in der Saison 2019/2020 produziert werden soll, erklärte er weiter. Ende September soll der Höhepunkt erreicht werden, der Schwerpunkt liege auf Asien, neben China seien vor allem Singapur und Thailand wichtige Märkte. Die Branche rechne damit, dass sich Japan, Indien, Vietnam, Taiwan und Südkorea bald öffnen werden. Aktuell werden pro Woche weniger als 1.000 t Heidelbeeren verschifft. Es wird jedoch erwartet, dass dieser Wert in der Hochsaison auf 5.000 t bis 6.000 t pro Woche ansteigen wird. Insgesamt werde mit einem Plus von 30 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 100.000 t bis 105.000 t gerechnet. 'Die Saison könnte bis März dauern und die Saison der nördlichen Hemisphäre sehr gut ergänzen', so Vargas.