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Wird eine gesündere Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse zukünftig von Krankenkassen mit Incentives belohnt? Werden wir von Ärzten angesichts explodierender Kosten gar Gemüse auf Rezept ausgestellt bekommen? Dies waren nur einige der Fragestellungen, die am 5. April bei der fünften Auflage des Healthy Food Congress in Utrecht im Vordergrund standen.

Die Veranstaltung fand parallel zu einem Medizinerkongress mit rund 600 Teilnehmern an gleicher Stelle statt, was für einen regen Erfahrungsaustausch zwischen Ärzten und Repräsentanten der niederländischen Obst- und Gemüsebranche sorgte. Der Dachverband GroentenFruit Huis bemüht sich seit Jahren, engere Bande mit dem Gesundheitssektor in den Niederlanden zu knüpfen, die Verabschiedung eines nationalen Präventivabkommens im vergangenen Jahr hat in dieser Hinsicht neue Impulse gegeben. Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem darauf, wie auch Kinder und Jugendliche dazu bewegt werden können, zu mehr Frischeprodukten zu greifen. „Wir werden keinen Erfolg haben, wenn wir nicht berücksichtigen, wie die Denk- und Handlungsmuster von Jüngeren aussehen“, sagte Kinderarzt Koen Joosten in seiner Eröffnungsrede. Schon in der Schwangerschaft würden durch gute oder schlechte Ernährung die Weichen für die Ungeborenen gestellt. Viele Teilnehmer des Healthy Food Congress waren sich einig, dass es auch jenseits des Lebensmitteleinzelhandels vielfältige Absatzmöglichkeiten gibt, die aber noch viel zu wenig genutzt werden. m.s.

Lesen Sie mehr dazu in Ausgabe 16-17/2019 des Fruchthandel Magazins.