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06.10.2017

Don Limón: Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika

Don Limón ist ein globales Netzwerk aus Partnern, Mitarbeitern und Organisationen. Wie in einem Ökosystem bildet es die Voraussetzungen, dass sich Menschen mit Ideen und Willen entwickeln können und somit oft die Lebensbedingungen von Menschen in strukturschwachen Regionen durch Landwirtschaft verbessern können, teilte Don Limón mit, die das projekt ins Leben gerufen hat.

Prozesse werden vom Feld zum Konsumenten gedacht und entwickelt. Die Menschen, ihre Kulturen, die Landwirtschaft, die gesamte Umwelt und die damit verbundene Komplexität zu begreifen und zu managen ist der wesentliche Ansatz des Don-Limón-Denkens – ganzheitlich, nachhaltig und langfristig mit Rücksicht auf „Mensch und Natur“.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (http://www.bmz.de) gibt es bereits mehrere Projekte zur Unterstützung von Kleinbauern in Indien, Afrika und Lateinamerika.
Das nachhaltige Entwicklungsprojekt von Don Limón in Zentralamerika hat  dabei einen starken Fokus auf "women empowerment" (Frauenförderung) und die Übertragung von Technologie und Know-how. Somit unterstützt Don Limón, Kleinbauern dabei, internationale Märkte mit ethischem Handel (ethical trade) zu erreichen. Dabei werden fast 60 % der Feldarbeit durch Frauen durchgeführt. Im nachgelagerten Packhaus beim Sortieren und Verpacken sind es sogar 90 %.
In der Produktion schafft Don Limón es sauber zu arbeiten, was bedeutet, dass es zwar nicht organisch zertifiziert ist, aber darauf ausgerichtet ist, die am wenigsten möglichen chemischen Behandlungen für Schädlinge und Krankheiten zu verwenden. Somit stellt Don Limón fest, dass die geringsten Schäden in den Böden und Wasser verbleiben.
Süßkartoffeln haben sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsprojekte zu einem Schlüsselprodukt entwickelt. Hiermit können einer Vielzahl von Kleinbauern zusätzliche Einkommensmöglichkeiten geschaffen werden, meist in Gegenden, in denen es keine oder nur wenige Möglichkeiten für Arbeit gibt.

Süßkartoffeln lassen sich in den Tropen einfach anbauen und fast restlos verwerten:
●    Für die lokale Ernährung sorgen Süßkartoffeln für ausgeglichene Ernährung u.a. mit bester Vitamin A Versorgung
(https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C3%9Fkartoffel)
●    Durch den Export der perfekt geformten Knollen nach Europa und Kanada lassen sich gute Erlöse erzielen
●    Ein Großteil der Süßkartoffeln lässt sich zu Chips und Pommes frites verarbeiten und so auch in die USA exportieren – Die USA verbieten den Import von Frischware zum Schutz ihrer eigenen Süßkartoffel-Landwirtschaft
●    Beschädigte Knollen werden getrocknet, zu Mehl verarbeitet und für Haustiernahrung verwendet
●    Nichts bleibt über – fast kein Abfall.

Über Potato Joe - eine Marke von Don Limon

Wie oben angesprochen, lässt sich ein Großteil der Süßkartoffeln zu Chips oder Pommes frites für den Endkonsumenten verarbeiten, was Don Limon mit der Hausinternen Marke Potato Joe anstrebt. Laut Andreas Schindler, CEO von Don Limon - sind bereits Pläne für verarbeitete Süßkartoffeln für 2018/19 vorprogrammiert.

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