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„Engpässe in Versorgung und Logistik, vor allem aber die steigenden Energiekosten treiben die Preise hoch. Dennoch sollten wir wegen der hohen Inflation nicht in Panik ausbrechen. Es ist jetzt ein kluges, besonnenes und entschlossenes Handeln gefragt“, betonte Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

„In der Verantwortung steht die EZB, die viel deutlicher Position gegen die Geldentwertung ergreifen muss. Wir brauchen eine schnellere und deutlichere Zinsanhebung. Aber auch der Staat steht in der Verantwortung. Sind Güter knapp und die Preise zu hoch, sind Steuererhöhungen der falsche Weg. Es hilft überhaupt nicht, jetzt der Stimmung hinterherzurennen und Geld mit der Gießkanne zu verteilen. Das alles hat mit Sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun. Auch wenn es weh tut: Wir können und dürfen nicht jedes Preissignal des Marktes ausgleichen. Das heißt, weder Tankgutscheine, noch 9 Euro-Tickets sind sinnvolle Mittel zur Inflationsbekämpfung. Wir brauchen auch kein soziales Klimageld und erst recht keine Gewinnabschöpfung. Ich bin überzeugt, dass sich die Märkte ein Stück weit wieder beruhigen werden. Zudem sorgen die hohen Preise für ein angepasstes Verbraucherverhalten. Wir brauchen mehr Zeit, um den Markt sich selber ausgleichen zu lassen“, erläuterte Jandura.