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29.11.2022

Assomela: Lager- und Verarbeitungsbetriebe „ungerechtfertigt diskriminiert“

Bild: Assomela

„Das Gewicht der Produktionskosten macht sich drastisch bemerkbar“, stellt der Verband der italienischen Apfelerzeuger Assomela fest. Und dies nicht nur für die Erzeuger selbst, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

„Trotz der Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Obst- und Gemüselagerung und -verarbeitung mit den sogenannten 'energieintensiven Unternehmen' gleichzustellen, scheinen die Entscheidungen der Regierung zu Ungunsten jener Betriebe gefallen zu sein“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Damit würden Unternehmen des Agrarsektors, die Obst konservieren, sortieren und vermarkten, ausgeschlossen, so dass diese auch nicht vom maximalen Steuerabzug profitieren könnten. Eine „ungerechtfertigte Diskriminierung“, so Assomela.

Die Produktionskosten für die Haltbarmachung und Verarbeitung von Äpfeln werden derzeit auf etwa 0,12 €/kg geschätzt, zu denen noch etwa 0,04 €/kg an Kosten hinzukommen, die auf der Ebene der Primärproduktionsunternehmen absorbiert würden. Diese höheren Kosten zehrten etwa ein Drittel der Endvergütung für die Obstbauern auf, die im Durchschnitt bei 0,40 - 0,45 €/kg liegt. „Eine Kostenbelastung, die das wirtschaftliche Gleichgewicht von Tausenden von Obstbaubetrieben zu gefährden droht“, warnt der Verband. Hinzu kämen Pläne der EU, sowohl den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als auch den von Kunststoffen zu reduzieren. Dies könnte das System weiter schwächen. Assomela wolle daher die EU auffordern, die Vorschläge zurückzuziehen bzw. zu überarbeiten. Gleichzeitig werde man mit allen Akteuren der Kette nach Lösungen suchen, die effizienter und ressourcenschonender sind. „Es liegt auf der Hand, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz des Systems nicht nur möglich, sondern auch dringend erforderlich sind“, so der Verband. So könne es zu Einsparungen oder neuer Wertschöpfung, was in jedem Fall mit besseren Margen einhergehe. Dies komme nicht nur die Lieferketten, sondern auch den Verbrauchern zugute sowie der Nachhaltigkeit des Systems zugute, heißt es abschließend.

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