Foto: Barbara Pheby/AdobeStock

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Die starke Nachfrage für Citrusfrüchte und die festen Preise hat deutlich mehr Zitronen aus Übersee Richtung Europa gelockt. Bis Anfang September sind allein aus Südafrika 28 % mehr Zitronen für die europäischen Häfen verladen worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Mittlerweile ist die Saison in dem südafrikanischen Land beendet, die meisten Märkte in Europa sind aber noch gut mit Zitronen versorgt. Vor allem die türkischen Exporte an frühen Zitronen bekommen das jetzt zu spüren. Deren Hauptabsatzmärkte in Westeuropa, den Balkanländern sowie Russland oder der Ukraine sind blockiert durch die Überseeware. Parallel setzt jetzt auch die neue Ernte in Spanien ein. Das drückt auf den Preis für alle Herkünfte, der deutsche Markt bildet da keine Ausnahme. Bereits seit Wochen bröckelt das ehemals hohe Niveau insbesondere für Eureka von der Südhalbkugel. Aber auch für alterntige spanische Vernas geben die Preise hinsichtlich der jetzt wieder verfügbaren Primofiori nach. AMI

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