Dienstag, 23. Mai 2017
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19.05.2017

Coface: Unternehmen unter Lohnkostendruck – Abwanderung großes Problem

Coface: Unternehmen unter Lohnkostendruck – Abwanderung großes Problem

Für die Menschen entwickelt sich der mittel- und osteuropäische Arbeitsmarkt positiv. Steigende Löhne, niedrige Inflation und stärkeres Vertrauen der Konsumenten führten zu niedrigeren Arbeitslosenquoten und mehr privatem Konsum. Der Anstieg der Lohnkosten stellt hingegen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Zu dieser Erkenntnis kommt Coface in einer neuen Untersuchung. Und die Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal.

Die Länder in Mittel- und Osteuropa verzeichnen niedrige Arbeitslosenquoten, in den meisten Volkswirtschaften bewegen sich diese sogar unter dem EU-Durchschnitt. Seit 2010 sind die Bruttolöhne in Rumänien und Bulgarien um mehr als 30 % und in Ungarn und Polen um mehr als 20 % gestiegen. Während die Haushalte und die Wirtschaftstätigkeit der Region davon profitieren, beklagen die Unternehmen höhere Lohnkosten. Die dynamische Auslands- und Inlandsnachfrage, die niedrige Geburtenrate und die Abwanderung nach Westeuropa haben zu einem Arbeitskräftemangel geführt. Immer mehr Unternehmen sehen dies als eine ernstzunehmende Barriere in die Erweiterung ihrer Geschäftstätigkeit.

Besonders akut ist die Situation in der Tschechischen Republik und in Ungarn. „Die Lohnkosten sind dennoch deutlich niedriger als in den meisten westeuropäischen Ländern, wo sie durchschnittlich dreimal so hoch sind wie in Mittel- und Osteuropa“, sagt Dr. Michael Tawrowsky, Country Manager Coface Austria. Das ist auch weiterhin ein Wettbewerbsvorteil. Der werde allerdings beeinträchtigt, wenn sich die Abwanderung der jungen und qualifizierten Menschen fortsetze, heißt es einem neuer Studie des Kreditversicherers.
Dass viele Menschen, etwa wegen des Brexits, kurzfristig in ihre Heimatländer zurückkehren, hält Coface für unwahrscheinlich. Abgewanderte Arbeitskräftewerden werden aufgrund der signifikanten Einkommensunterschiede eher in anderen westeuropäischen Ländern auf Arbeitssuche gehen, als zurückzukehren.

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