23.06.2010
Italien konnte Citrusexporte im ersten Quartal 2010 mehr als verdoppeln
Im ersten Quartal 2010 konnte Italien 1,092 Mio Tonnen Obst und Gemüse exportieren. Das ist ein Plus von 24,7% im Vergleich zum selben Zeitraum 2009. Am deutlichsten zulegen konnte der Citrus-Bereich mit einem Plus von 123%.
Gemüseexporte stiegen um 26,2% und frisches Obst um 8,4%. Die Zahlen, die jetzt der italienische Verband Fruit Imprese bekannt gab, zeigen einen positiven Aufwärtstrend für das Frischfrucht-Geschäft. Bei den Umsätzen jedoch muss Obst eine Einbuße von 1,6% im Verhältnis zum ersten Quartal 2009 hinnehmen. Dies ist vor allem auf witterungsbedingte Probleme und niedrige Preisen bei Kiwi zurückzuführen. Italien importierte im ersten Quartal deutlich weniger als im Vergleichszeitraum 2009. Vor allem bei Citrusfrüchten und frischem Obst reduzierten sich die Einfuhren.
Wie das CSO in Ferrara jetzt mitteilte, rechnet die Emilia Romagna mit einer Erntemenge von 137.000 Tonnen Pfirsichen und 307.000 Tonnen Nektarinen. Zwar habe es einige heftige Hagelschauer gegeben, die sich noch auf die Mengen auswirken können, insgesamt geht das CSO aber von den o.g. Zahlen aus. Weiter teilte das Service-Zentrum mit, dass am 21. Juni die Saison für Herkunfts zertifizierte (IGP) Nektarinen begonnen hat. In Italien werden die Produkte z.B. an Raststätten, an Adriastränden, bei sportlichen Veranstaltungen und touristischen Attraktionen mit Verkostungsaktionen angeboten.
g.b./a.s./ncx