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25.05.2010
Italien: Schwere Schäden durch Unwetter im apulischen Kirschen-Anbau

Am Pfingstwochenende haben Unwetter in Apulien einen großen Teil der Kirschen-Ernte zerstört. Regen, starker Wind und Hagel sollen Verluste verursacht haben, die bisher auf 5 Mio Euro oder mehr geschätzt werden.

Besonders beeinträchtigt wurde die Produktion in den Anbaugebieten im Südosten der Region, wo sich die Einbußen auf bis zu -50% belaufen. Für den Norden der Provinz Bari, aber auch in den Gegenden um Barletta, Andria und Trani wird der Produktionsausfall auf -30% geschätzt. Etwas besser sieht es hingegen im Gebiet von Bisceglie aus, wo sich die Verringerung des Angebotes auf etwa -20% beschränkt. Das „Consorzio di Tutela e Valorizzazione della Ciliegia e della Frutta Tipica di Bisceglie“ meldete vorgestern Preise von 7 Euro/kg für die Sorte Ferrovia, während die Sorten Roma, Celeste und Giorgia für 4 Euro/kg bis 5 Euro/kg gehandelt wurden. Nach ersten Schätzungen sollen in der Gegend von Conversano 40% bis 50% der Ferrovia-Produktion verloren gegangen sein. Auch Kirschen anderer Sorten haben hohe Ausfälle zu verzeichnen, während noch Hoffnung für die erst später reifenden Kirschen der Sorte Ferrovia aus den Berggegenden besteht.
a.s./m.s.


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