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18.05.2010
Italien: Anhaltend schlechte Witterungsverhältnisse sorgen für 20% Ernteverluste

Die außergewöhnliche Schlechtwetterwelle, die nun schon seit Tagen verschiedene Regionen im Norden und Süden der Italiens im Griff hat, verursachte bisher laut CIA (Confederazione Italiana Agricoltori) Schäden von rund 100 Mio Euro.

Die widrigen Wetterverhältnisse sollen auch in den nächsten Tagen weiter die Landwirtschaft bedrohen und zu Ertragseinbußen bei den Obst- und Gemüsekulturen führen. Hoch sind die bisherigen Verluste besonders im Obstanbau. Die Frühjahrs-Sommerproduktion soll bis zu 20% niedriger ausfallen als geplant, betroffen sind vor allem die Produktion von Pfirsichen, Kirschen, Aprikosen und Pflaumen. Nicht viel besser sieht es für den Gemüseanbau im Freiland aus, wo verschiedene Kulturen wie Tomaten, Auberginen, Salate, Zucchini und Paprika betroffen waren. Viele Treibhäuser stehen unter Wasser, zerstört wurden zudem zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe, die den großen Wassermassen nicht standhalten konnten. Schäden in der Produktion sind auf der gesamten Halbinsel zu beobachten, besonders betroffen sind die Regionen Lombardei, Piemont, Venetien, Toskana, Latium, Kampanien und Kalabrien.
a.s.


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