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11.01.2010
Hohe Ernteverluste in Mittel-Italien

Die vom Wetter der letzten Tage angerichteten Schäden in der Landwirtschaft in Italien werden laut CIA (Confederazione Italiana Agricoltori) nach einer ersten Bilanz auf mehr als 200 Mio Euro geschätzt.

 Hauptproblem ist der viele Regen und das Übertreten der Flüsse, vor allem Arno und Tevere, was zu enormen Überschwemmungen der Felder, sowie der landwirtschaftlichen Betriebe und deren Ställe und Treibhäuser führte. Eine besonders prekäre Situation herrscht in Mittel-Italien, vor allem in den Regionen Toskana und Latium, wo weite Teile der landwirtschaftlichen Anbaugebiete überflutet und gewaltige Schäden durch die Wassermassen angerichtet wurden. Auch Freilandgemüse, darunter Salat, Kohl, Radicchio, Artischocken, Wirsing und Spinat wurde vernichtet. Zahlreiche Obstbäume entwurzelten. Zudem sind die Wetteraussichten der nächsten Tage alles andere als ermutigend, da sich bereits für Mitte der Woche eine neue Schlechtwetterwelle angekündigt hat. Behinderungen gibt es auch im Transportbereich, so staute sich der Lkw-Verkehr vor dem Brenner-Tunnel und Chaos herrschte zudem im Piemont.


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